Wenn der Teufel in die Saiten greift
Malerei und Graphik von Julia Bögeholz

Nach einer alten Legende soll der Teufel besonders gut Geige spielen. Dem Komponisten Giuseppe Tartini begegnete er im Traum, und so entstand eine der berühmtesten Violinsonaten, die mit dem „Teufels Triller“. Davon ist in den Bildern der Kunstlerin Julia Bögeholz einiges zu spüren, die derzeitig in der Barmer Evangelischen Familienbildungsstätte, Zeughausstraße zu sehen sind.
Julia Bögeholz studierte Malerei bei Professor Rolf Grummenauer an der Kunstakademie Diisseldorf, versuchte sich auch als Sängerin in Jazz- und Folkbands. Dem Medium Musik blieb sie als Malerin treu. Eine besondere Vorliebe hat sie für das Cello. Sie belauschte Orchestermusiker und traf die feinen Akkorde jener psychologischen Spannung, worin sich der Cellist seinem Instrument hingibt, wenn er spielt. Seit der Geburt ihrer Töchter, findet Julia Bögeholz, sind ihre Bilder klarer geworden in ihrer Farbigkeit und kräftiger dazu.
Thomas Illmaier
Julia Bögeholz: Malerei und Graphik. Ev. Familienbildungsstätte, Zeughausstraße 31 A, Wuppertal-Barmen bis zum 22. Dezember, Mo bis Do 9 bis 12und 15 bis 17 Uhr; Fr 9 bis 12 Uhr.

DER WEG, 50/1995, S. 7.



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