Else Lasker-SchülerKulturgut von nationaler Wichtigkeit

Die Else Lasker-Schüler Gesellschaft hat zum Preis von 180.000 Mark fünfzehn Zeichnungen der jüdischen Autorin Else Lasker-Schüler, die in Wuppertal geboren wurde, erstanden. „Andernfalls“, so der Präsident der Gesellschaft Hajo Jahn, „wären die 15 Else Lasker-Schüler Werke auf einer Kunstauktion versteigert worden, womit sie Wissenschaft und Forschung, aber auch der kunstinteressierten Öffentlichkeit entgangen wären.“ Ermöglicht wurde der Ankauf durch die Förderung verschiedener Kulturstiftungen; denn es handelt sich bei den Werken der Lyrikerin Else Lasker-Schüler um „Kulturgut von nationaler Wichtigkeit“, wie es in der Gutachterformulierung heißt. Die fünfzehn neuerworbenen Zeichnungen sind im Rahmen der Expressionismus-Austellung „Brücke und Blauer Reiter“ im Von der Heydt-Museum bis zum 16. Februar zu sehen. TI

DER WEG, 4/1997, S. 6. Bilder: Zwei Zeichnungen von Else Lasker-Schüler.



 

 

 

 

 


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